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	<title>Ingmar Bojes, Autor bei Typisch Osnabrück</title>
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		<title>Kenny Krause: Rote Karte für Rassismus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Ingmar Bojes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 13:48:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://typisch-osnabrueck.de/project/kenny-krause-rote-karte-fuer-rassismus/">Kenny Krause: Rote Karte für Rassismus</a> erschien zuerst auf <a href="https://typisch-osnabrueck.de">Typisch Osnabrück</a>.</p>
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			<h2>„Was zeigen wir dem Rassismus? Die rote Karte!“</h2>

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			<p>Was haben Kenia, Fußball, Integration, Inklusion und Osnabrück miteinander zu tun? Das sind exakt die Eckpfeiler von Kenny Krauses Welt. Der gebürtige Kenianer hat in Osnabrück Deutschlands erste soziale Sportschule aufgebaut. Der ehemalige Handballer, der seine Kindheit und Jugend bis zu einer schweren Knieverletzung in der Handballhalle beim berühmten VfL Gummersbach verbrachte und in den oberen Ligen spielte, hat nur zufällig entdeckt, dass er ein Händchen für Jugendliche hat – insbesondere für die, die besondere Aufmerksamkeit brauchen. Das war der große Wendepunkt im Leben des gelernten Bürokaufmanns. Seine Mission seitdem: durch gemeinsames Training Mitmenschlichkeit, Empathie und Respekt erlebbar machen. Die von ihm gegründete soziale Sportschule „We PlayFair!“ fördert Integration, Inklusion, Fairplay über den Hebel Sport. Ganz nebenbei motiviert er die jungen Menschen, ihr Leben aktiv zu gestalten. Mit großem Erfolg.</p>

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			<p>Wenn Kenny Krause über seine Arbeit mit Kindern und Jugendlichen spricht, ist unübersehbar, mit wie viel Herzblut er bei der Sache ist, wie ihn die Schicksale der Kinder berühren, wie er für seine Botschaft brennt. Kindern und Jugendlichen Fairplay, den Teamgedanken und Empathie zu vermitteln, über Nationen, Sprachen, Altersgrenzen hinweg. Ob aus wohlhabendem Elternhaus oder einem sozial benachteiligten, ob mit oder ohne körperliche oder geistige Beeinträchtigungen ist gleichgültig – was allein zählt, ist das kollegiale Verhalten auf dem Platz. Sehr klare Worte können die Kinder erwarten, die sich abfällig über andere Menschen äußern, die rücksichtslos ihr Ego auf dem Platz durchsetzen wollen oder nicht hilfsbereit sind. Eine deutliche Rückmeldung folgt auf dem Fuß und auch eine lebensnahe Erklärung, wie man es besser macht. Genau diese direkte Art kommt bei den jungen Menschen an. Der Erfolg gibt ihm Recht. Viele Lebenswege hat er positiv beeinflusst, zahllosen Jugendlichen die Augen für ihre Mitmenschen geöffnet, Zusammenhalt und Freundschaft über soziale Grenzen hinweg gestiftet.</p>

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			<p>Aber zurück zum Anfang: Nachdem Kenny und seine heutige Frau, eine Osnabrückerin, sich kennengelernt hatten, führten sie zunächst eine Fernbeziehung zwischen Gummersbach und der Hasestadt. Kenny war als Redakteur der TV-Show „Der XXL Ostrfriese“ mit Tamme Hanken ohnehin viel unterwegs. Dann folgte die Rolle des Co-Trainers an der Seite von Hans Sarpei und Peter Neururer in der TV-Sendung „Das T steht für Coach“. Gemeinsam coachten sie Amateur-Fußballvereine aus ganz Deutschland, die in einer Krise steckten. Das Dreierteam schenkte den Mannschaften vor laufenden Kameras Unterstützung auf Profi-Niveau.</p>

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			<p>Als Kenny und seine Freundin genug hatten von der Fernbeziehung, zog er nach Osnabrück. „Ich fühlte mich sofort wohl, bin toll aufgenommen worden. Außerdem fand ich es landschaftlich hier schon immer sehr schön.“ Als er seine heutige Ehefrau, die Schulsozialarbeiterin ist, einmal bei ihrer Arbeit unterstützte, kam es zu dem großen Aha-Erlebnis in seinem Leben. „Der Umgang mit den jungen Menschen fiel mir leicht und ich merkte, die sprangen auf mich und was ich sagte, an. Und ich hatte, ohne lang zu überlegen, eine Herzensbotschaft. Miteinander statt gegeneinander, Empathie statt Ausgrenzung. Die Arbeit gab mir so unendlich viel und ich wollte unbedingt mein Leben damit füllen“, erinnert sich Krause.</p>
<p>So gründete er in Osnabrück gemeinsam mit seiner Frau die erste soziale Sportschule Deutschlands namens „We PlayFair!“.  Seine Frau hat als studierte Sozialpädagogin die pädagogische Leitung, Kenny ist Cheftrainer. Das Konzept: Sportevents für junge Menschen zwischen 6 und 14 Jahren, Fußball-, Handball- und andere soziale Sportcamps oder Turniere, für viele verschiedene Sportarten. An den Events können alle Jugendlichen und Kinder teilnehmen und ein Ticket erwerben. Dank langjährig gewachsener Kontakte zu Unternehmern in Osnabrück und in die bundesweite Sportszene hinein hat „We PlayFair!“ inzwischen ein Netzwerk an Unterstützern und Spendern aufgebaut. Spenden ermöglichen Kindern aus sozial benachteiligten Familien die kostenlose Teilnahme. Die Kinder werden von engen Kooperationspartnern wie per se! Verein sozialer Dienste, Don Bosco, der Arche, Wunderbunt, der Heilpädagogischen Hilfe oder anderen sozialen Organisationen angemeldet.</p>

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			<p>Oft kommen prominente Sportgrößen und -funktionäre dazu, die sich Zeit nehmen, ihre Expertise einbringen, beim Training helfen, in Gespräche gehen und motivieren. Die Kinder erhalten ein Training auf Profiniveau, mit einheitlichen Markentrikots, Turnbeutel und Trinkflaschen, sie finden eine hochwertige Trainingsausstattung vor, in den Pausen gibt es gesunde Snacks. Aber wenn die Qualität des Trainings schon hoch ist, ist der Anspruch an den Umgang miteinander sogar noch höher. „Natürlich verbringen wir die meiste Zeit mit Sport, aber viel wichtiger sind die Gespräche zwischendurch, die klar formulierten Erwartungen an Hilfsbereitschaft, Akzeptanz, Freundlichkeit, gelebte Integration und Inklusion. Religion, Hautfarbe, Herkunft, Beeinträchtigungen, Geschlecht, Sprache, Kontostand, sportlicher Leistungsstand – das alles ist gleichgültig und das vermitteln wir.“ Jedes Camp ist begleitet von einem Schlachtruf, der zu Beginn zaghaft, am Ende der Camps aus vollsten Kehlen gemeinsam gerufen wird: „Was zeigen wir dem Rassismus? Die rote Karte!“</p>
<p>Osnabrück spielt für den Erfolg seiner Mission eine wichtige Rolle: „Man kennt sich hier, es nicht so anonym wie in anderen Städten, man kann miteinander sprechen, ein Netzwerk aufbauen“, hat Kenny erlebt. Außerdem gibt es viele engagierte Unternehmer, die sich positiv in das Sozialgefüge der Region einbringen wollen. „Ohne finanzielle Unterstützung aus der Wirtschaft können wir unser Angebot so nicht aufrechterhalten. Und dafür braucht man offene und tolerante Menschen, die sich für den guten Zweck begeistern lassen. Die gibt es in Osnabrück.“</p>

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			<p>Die Camps finden inzwischen bundesweit statt, Kenny kennt viele Sporthallen und Fußballvereine in der ganzen Republik. Dabei hat er viel gelernt: „Wenn Kinder laut werden, hat das einen Grund. Man hat ihnen nicht zugehört, als sie noch leise waren“, ist er überzeugt. „Ich höre ihnen zu und nehme sie ernst.“ Viele einzelne Begegnungen, die ihm eindrücklich in Erinnerung bleiben. Kürzlich bekam er einen Anruf von einem ehemaligen Campteilnehmer, der vorher fast auf die schiefe Bahn geraten wäre. Heute macht er eine Ausbildung, hat eine Freundin, mit ihr eine gemeinsame Wohnung. Und ist stolz darauf, dass er seinen Weg geht. Er rief an, um Kenny Danke zu sagen, dafür, dass er für den Wendepunkt gesorgt hatte. Oder ein anderer Junge bewies zu Beginn des Camps: Sozialverhalten Fehlanzeige. „Ein anstrengender, lauter, rüpelhafter Junge, der keinerlei Rücksicht nahm“. Es folgten sehr klare Rückmeldungen von Kenny, empathische Gespräche unter 4 Augen. Einige Tage später ein Anruf von einem Lehrer, der berichtet, dass eben dieser Junge im Sportunterricht plötzlich einem rücksichtlosen Mitschüler ruhig aber mit Nachdruck erklärt, wie man gut miteinander umgeht. Auf die Rückfrage des kritisierten Mitschülers, wer denn sowas sagt, die Antwort: „Das hat Kenny mir beigebracht. Und Kenny ist cool. Den solltest du auch mal kennenlernen.“</p>

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</div><p>Der Beitrag <a href="https://typisch-osnabrueck.de/project/kenny-krause-rote-karte-fuer-rassismus/">Kenny Krause: Rote Karte für Rassismus</a> erschien zuerst auf <a href="https://typisch-osnabrueck.de">Typisch Osnabrück</a>.</p>
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		<title>Repair Café OASE</title>
		<link>https://typisch-osnabrueck.de/project/repair-cafe-oase/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingmar Bojes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2026 12:53:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://typisch-osnabrueck.de/project/repair-cafe-oase/">Repair Café OASE</a> erschien zuerst auf <a href="https://typisch-osnabrueck.de">Typisch Osnabrück</a>.</p>
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			<h3><span style="font-size: 14.0pt; line-height: 107%; font-family: 'Arial',sans-serif;">Reparieren statt wegwerfen – wie das Repair Café im Café OASE Osnabrück verbindet</span></h3>

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			<p><strong>Es sind oft die kleinen Defekte des Alltags, die große Fragen aufwerfen. Der Toaster streikt, die Socke hat ein Loch, das Fahrrad einen platten Reifen – und wegwerfen ist hier keine Option. Seit mittlerweile elf Jahren zeigt das Repair Café der Diakonie Osnabrück Stadt und Land in der Lohstraße, dass Reparieren mehr sein kann als eine pragmatische Lösung. Es ist ein sozialer Treffpunkt, ein Lernraum und ein stiller Gegenentwurf zur Wegwerfgesellschaft.</strong></p>

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			<p>Die Idee stammt ursprünglich aus den Niederlanden. 2009 entstand dort das erste Repair Café, inzwischen gibt es weltweit tausende. In Osnabrück fand das Konzept 2015 im suchtmittelfreien Treffpunkt Café OASE ein Zuhause. Ein Ort, der bewusst niedrigschwellig ist – alkoholfrei, drogenfrei, offen. Genau hier entfaltet das Reparieren seine zweite Wirkung: Neben der Werterhaltung von Dingen geht es um die Achtung von Menschen und ihren Fähigkeiten.</p>
<p>„Wir möchten die nicht auf der Strecke lassen“, sagt Eike Strunk, Sozialarbeiter und seit Oktober 2024 Leiter des Repair Cafés. Viele der Gäste sind sozial benachteiligt, einige kommen mit sehr wenig Geld aus. Das Angebot ist deshalb komplett kostenlos. Gleichzeitig ist das Ziel keine Abgrenzung, sondern Durchmischung. Denn Menschen aus unterschiedlichen Lebenslagen sitzen nebeneinander, halten Schraubenzieher, erklären, hören zu.</p>

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			<p>Getragen wird das Projekt von einem festen Team aus Ehrenamtlichen, überwiegend Rentnerinnen und Rentnern. Die meisten sind keine gelernten Handwerker, sondern leidenschaftliche Hobbyschrauber. Unterstützung kommt punktuell dazu. Beispielsweise von einer professionellen Schneiderin an der Nähmaschine oder einem ehemaligen Fahrradladenbesitzer, der nun in einer Garage hinter dem Café OASE Anleitung zur Selbsthilfe gibt, wenn es darum geht, Drahtesel wieder straßentauglich zu bekommen. Zusätzlich zur Fahrradswerkstatt und Nähstube gibt es eine Elektrowerkstatt. Häufig liegen Staubsauger auf dem Tisch, manchmal Laptops. Wenn das Wissen nicht reicht, wird gemeinsam recherchiert – notfalls mit YouTube-Tutorials.</p>
<p>Finanziell startete das Repair Café mit einem kleinen Budget, danach wurde vieles zusammengesucht und über Spenden ermöglicht. Unternehmen unterstützen das Projekt, indem sie beispielsweise ausrangierte IT-Geräte zur Verfügung stellen. In einem „Zu verschenken“-Regal wechseln Dinge den Besitzer, manchmal gegen einen kleinen symbolischen Betrag.</p>

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			<p>Einer der Gründer, Gerd, ist heute über 80 Jahre alt. Dass das Repair Café noch immer existiert, liegt an Menschen wie ihm, die über Jahre hinweg ihre Freizeit in den Dienst der Gemeinschaft stellen. Und an der Bereitschaft von neuen Ehrenamtlichen, Verantwortung zu übernehmen. Die Räume stellt die Diakonie, das Engagement füllt sie mit Leben.</p>
<p>Das Repair Café im Café OASE ist kein Leuchtturmprojekt mit großen Worten. Es ist leise, praktisch und konsequent. Typisch Osnabrück eben: bodenständig, solidarisch und mit dem festen Glauben daran, dass man Dinge – und manchmal auch Lebenswege – reparieren kann, wenn man sich Zeit nimmt.</p>

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</div><p>Der Beitrag <a href="https://typisch-osnabrueck.de/project/repair-cafe-oase/">Repair Café OASE</a> erschien zuerst auf <a href="https://typisch-osnabrueck.de">Typisch Osnabrück</a>.</p>
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		<title>Neuanfang mit orientalischen Spezialitäten</title>
		<link>https://typisch-osnabrueck.de/project/neuanfang-mit-orientalischen-spezialitaeten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingmar Bojes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jan 2026 14:57:21 +0000</pubDate>
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			<h3>Eine einzigartige Erfolgsgeschichte</h3>

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			<h2>Mit orientalischen Spezialitäten startete Adnan Mousa in Osnabrück durch</h2>

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			<p><strong>Mit der Vielfalt der syrischen und orientalischen Küche kennt sich Adnan Mousa bestens aus. Der Gastronom ist Inhaber und Geschäftsführer des Osnabrücker Restaurants „Die Laterne“ und betreibt zudem die „Food Station“ am Hauptbahnhof. Eine Erfolgsgeschichte, die noch lange nicht auserzählt ist.</strong></p>

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			<p>Glitzernde Glasmosaike ziehen im Osnabrücker Restaurant „Die Laterne“ die Blicke auf sich. Der Leuchter, an dem sie befestigt sind, ist eine der jüngsten Ausstattungsaccessoires, mit denen Inhaber Adnan Moussa sein Restaurant ausgestattet hat. Orientalisches Flair harmoniert hier mit dem gastronomischen Angebot und das bereits seit 2019.</p>
<p>Vier Jahre zuvor kam Mousa erstmals in die Hasestadt, geflüchtet aus dem kriegsgebeutelten Syrien, wo er Jura sowie Erdöl- und Gastechnik studierte. Nach dem Absolvieren mehrerer Praktika und Arbeitstätigkeiten fasste er 2017 den Entschluss zur Selbständigkeit in der Gastronomie.</p>

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			<h3>Frische Falafel-Variationen</h3>

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			<p>Zusammen mit einem Freund betrieb er zunächst einen mobilen Verkaufsstand in der Großen Straße. „Das kam richtig gut an und so planten wir den nächsten Schritt“, erinnert sich Mousa. Es folgte die Eröffnung eines Ladenlokals an der Hasestraße. Der Fokus habe dabei vor allem auf frisch zubereitete Falafel-Variationen gelegen.</p>

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			<h3>Erfolgreiche Krisenbewältigung</h3>

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			<p>Auch hier stellte sich schnell eine enorme Nachfrage ein, sodass sich der Bedarf ergab, in ein größeres Ladenlokal umzuziehen. Fündig wurde Mousa in der Krahnstraße, wo dann bereits im Mai 2019 das Restaurant „Die Laterne“ öffnete und schnell viele Stammgäste gewinnen konnte. „Es war ein sehr erfolgreiches erstes Jahr, doch dann kam Corona“, so Mousa. Eine herausfordernde Zeit und eine Existenzfrage für das junge Restaurant sei damit einher gegangen. Unter anderem mittels einem funktionierendem Außer-Haus-Verkaufs gelang es, diese kritische Phase zu überbrücken.</p>

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			<h3>Ein Ort der Begegnung</h3>

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			<p>Seit 2022 betreibt Mousa das Restaurant in Eigenregie. „Die Laterne“ sei stets ein Treffpunkt gewesen für Menschen verschiedenster Kulturen. Ein Begegnungsraum, bei dem ein interkultureller Austausch stattfinde, auch zwischen den Mitarbeitenden. „Wir sind hier ein ganz buntes Team und das ist wirklich eine große Bereicherung“, betont Mousa. Gegenseitiger Respekt und eine familiäre Arbeitsatmosphäre würden großgeschrieben und von den Mitarbeitenden auch wirklich gelebt. Das enge Miteinander finde zudem Ausdruck in dem Verein „Deutsch-Syrischer Austausch“, bei dem Mousa den ersten Vorsitz bekleidet und der im Restaurant seinen festen Bezugspunkt hat.</p>

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			<h3>Neueröffnung der „Food Station“</h3>

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			<p>Auch in unternehmerischer Hinsicht setzt Mousa auf permanente Weiterentwicklung. Im Mai 2025 eröffnete er in unmittelbarer Nähe zum Osnabrücker Hauptbahnhof die „Food Station“. Das Lokal vereint verschiedene Konzepte unter einem Dach und hat, neben den bereits bekannten orientalischen Spezialitäten, auch innovative Neuerungen im Angebot. Dazu zählt etwa neben der gerollten „Pizza Cone“ auch der „Ufo-Döner“, eine rundum geschlossene, gefüllte Teigtasche. Zur Zubereitung beider Produkte braucht es spezielle Maschinen.</p>

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			<h3>Auf Expansionskurs</h3>

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			<p>Bei der Food Station setzt der engagierte Unternehmer auf Expansion. So plant er, weitere Filialen mit gleichem Konzept zu eröffnen und denkt perspektivisch auch über ein Franchise-System nach. „Ich kann nicht aufhören, über neue Ideen nachzudenken“, schmunzelt er. Stets würden neue Gerichte ausprobiert und auf ihre Nachfrage hin getestet. „Die orientalische Küche ist unglaublich vielfältig, vor allem auch im Bereich vegetarischer und veganer Gerichte“, erklärt er. Weiterhin sei geplant, Supermärkte in der Region mit selbst produzierten Speisen zu beliefern, darunter etwa Humus- und Auberginenpaste. Hierfür werde eine eigene, große Küche eingerichtet.</p>
<p>Viel Zeit für andere Aktivitäten bleibe leider nicht, so Mousa und die Freizeit gehöre der Familie. Allerdings nehme er sich mehrmals im Monat kleine Auszeiten für Spaziergänge am Rubbenbruchsee oder in der Osnabrücker Innenstadt. „Dabei kann ich dann sehen, was es Neues gibt und was sich in der City tut“.</p>
<p>Osnabrück habe ihm immer das Gefühl gegeben, willkommen zu sein und wertgeschätzt zu werden. „Hier leben Menschen, die mich unterstützt und an meine Ideen geglaubt haben. Dafür bin ich sehr dankbar“, sagt Mousa. Dies sei die wichtigste Voraussetzung für seinen unternehmerischen Erfolg, ist er sich sicher.</p>
<p>&nbsp;</p>

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		<title>Ed-Tech-Unternehmen Fluxie</title>
		<link>https://typisch-osnabrueck.de/project/ed-tech-unternehmen-fluxie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingmar Bojes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Nov 2025 10:28:21 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://typisch-osnabrueck.de/project/ed-tech-unternehmen-fluxie/">Ed-Tech-Unternehmen Fluxie</a> erschien zuerst auf <a href="https://typisch-osnabrueck.de">Typisch Osnabrück</a>.</p>
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			<h3>Osnabrücker Ed-Tech-Unternehmen</h3>

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			<h2>Leselust: Unterwegs mit Fuchs Fluxie zu Krümelbrandt, dem Backdrachen</h2>

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			<p><strong>Mit einem Sammelkarten-System, durch das Kinder den Zugang zu Büchern auf dem Tablet erhalten, will das Start-up Fluxie bei den Jüngsten Begeisterung für die Welt der Bücher wecken. Der Handlungsbedarf, das Lesen zu fördern, ist groß.</strong></p>

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			<p>Man kann die Geschichte des Start-ups Fluxie und seiner Idee, den Spaß von Kindern am Lesen zu fördern, auf zwei Wegen erzählen: Die große Geschichte stellt die alarmierenden Zahlen in den Mittelpunkt, wenn es um die Lesekompetenz von Viertklässlerinnen und Viertklässlern in Deutschland geht. Die kleinere Geschichte hat die beiden Gründer als Hauptfiguren: Christian Geesken (30) und Richard Durchholz (29) – der eine früher mit einer Schreib-, der andere mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche.</p>
<p>So oder so: Im Ergebnis gelangt man zu einem Osnabrücker Start-up, das ein drängendes gesellschaftliches Problem im Blick hat und viel persönliche Motivation mitbringt, Teil der Lösung zu werden.</p>

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			<p>Wie genau funktioniert Fluxie? Die Nutzerinnen und Nutzer erhalten eine im Webshop bestellte Karte – etwas größer als eine Karte aus einem Skatspiel. Diese Karte zeigt ein Kinderbuch-Cover und hat auf der Rückseite einen QR-Code. Den Code können Eltern – oder Kinder – in der Fluxie-App einscannen und das Buch auf ihr Tablet herunterladen. Nun können Kinder die Geschichten lesen, sich vorlesen lassen – inklusive eines Lesefingers, der im Vorlese-Tempo durch die Zeilen gleitet – oder auch auf Bilder tippen für Soundeffekte. Immer dabei: der Fuchs Fluxie, mit flauschigem Fell und runder Brille.</p>

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			<h3>„Kinder sollen mit Büchern Positives verbinden“</h3>

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			<p>„Wir wollen das Heranführen ans Lesen unterstützen und das vor allem durch den Spaß, den Kinder beim Umgang mit den digitalen Büchern haben“, erläutert Durchholz.  „Kinder, die das erste Mal mit dem Lesen in Berührung kommen, sollen diese Verbindung kriegen zwischen Schrift und dem, was sie hören, und mit Büchern etwas Positives verbinden“, ergänzt Geesken.</p>
<p>Im Blick haben die beiden Gründer dabei nicht nur Schul-, sondern auch schon Kita-Kinder – wohlwissend, dass sie dabei auch mittendrin sind in der gesellschaftlichen Debatte um ausufernde Bildschirmzeiten, Medienkompetenz und Sicherheit im Netz. Die Argumente von Geesken und Durchholz: „Bei Fluxie gibt es keine Werbung oder In-App-Käufe. Und – nach dem Herunterladen eines Buches – ist keine Internetverbindung notwendig.“ Über die Bildschirmzeit lasse sich regeln, wie lange sich Kinder mit einem Buch beschäftigen können. Und: „Kinder konsumieren nicht nur passiv Videos, sie können mit den Geschichten interagieren.“</p>
<p>Tagtäglich feilen und tüfteln die Gründer an ihrem Produkt. Das heißt vor allem: viel Programmierarbeit, aktuell meist im Co-Working-Space im InnovationsCentrum Osnabrück (ICO). Eine aktive Gruppe an Nutzerinnen und Nutzern spiegelt ihnen zurück, welche Funktionen noch möglich und sinnvoll wären. „Wir schauen natürlich, was die Leute wollen, was ihnen am meisten hilft und fügen dann entsprechende Funktionen hinzu“, sagt Geesken. Sie testen dabei bewusst immer mit einem äußerst günstigen Tablet – Fluxie soll zugänglich für möglichst viele sein.</p>

		</div>
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			<h3>„Man kann schon sagen, dass wir Osnabrück-verliebt sind“</h3>

		</div>
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			<p>Das Rüstzeug für ihr Vorhaben haben die Gründer im Studium erworben. Geesken stammt aus Bad Bentheim und hat Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsinformatik in Osnabrück studiert. Der gebürtige Braunschweiger Durchholz hat ebenfalls Wirtschaftswissenschaften an der Universität Osnabrück studiert, dann den Master im Business Consulting in Köln absolviert.</p>
<p>Die Lebenswege kreuzten sich in Osnabrück, und beiden war schon länger klar, dass sie zusammen etwas aufbauen wollten. Die Region Osnabrück zum Mittelpunkt ihres Vorhabens zu machen, lag für sie auf der Hand. „Man kann schon sagen, dass wir Osnabrück-verliebt sind“, sagen sie unisono. „Im Workspace im ICO fühlen wir uns super, und die Region hat alles, was wir benötigen, um Fluxie weiterzuentwickeln.“ Dazu passt, dass die beiden am Folgetag des Interviews ein Gespräch mit einem regionalen Unternehmen für Kunststoffspritzguss haben. Es geht um die Rahmen für die Fluxie-Karten.</p>

		</div>
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			<h3>NBank fördert das Vorhaben mit einem Gründungsstipendium</h3>

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			<p>Aber auch der große, bildungsgesellschaftliche Rahmen muss passen. Und tatsächlich ist der Handlungsbedarf groß. Ein Viertel der Schülerinnen und Schüler in den vierten Klassen in Deutschland erreicht beim Lesen nicht den international festgelegten Mindeststandard, der für ein weiteres erfolgreiches Lernen nötig wäre. Das ist das zentrale Ergebniss der 2023 veröffentlichten Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU).</p>
<p>Auch vor diesem Hintergrund ist nachvollziehbar, dass Fluxie einige Unterstützer von sich überzeugen konnte. Dazu zählt die NBank.  Von der Investitions- und Förderbank Niedersachsens haben Geesken und Durchholz im Frühjahr ein zehnmonatiges Gründungsstipendium erhalten.</p>
<p>Nun heißt es weiter „Volle Kraft voraus“. Denn in das kommende Weihnachtsgeschäft setzen die Gründer große Hoffnungen. Der Fuchs „Fluxie“ soll dann bei möglichst vielen Kindern bekannt werden – und sie durch Bücher wie „Luna – Die Löwin mit der leisen Stimme“ oder „Krümelbrandt – Der Backdrache“ begleiten.</p>

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	</div>
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			<p>Bildrechte: Fluxie Solutions UG</p>

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</div><p>Der Beitrag <a href="https://typisch-osnabrueck.de/project/ed-tech-unternehmen-fluxie/">Ed-Tech-Unternehmen Fluxie</a> erschien zuerst auf <a href="https://typisch-osnabrueck.de">Typisch Osnabrück</a>.</p>
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		<title>Wachstum im Rekordtempo</title>
		<link>https://typisch-osnabrueck.de/project/wachstum-im-rekordtempo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingmar Bojes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 11:36:41 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://typisch-osnabrueck.de/project/wachstum-im-rekordtempo/">Wachstum im Rekordtempo</a> erschien zuerst auf <a href="https://typisch-osnabrueck.de">Typisch Osnabrück</a>.</p>
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			<h3>BKK firmus – Wachstum im Rekordtempo</h3>

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			<h2>Krankenkasse wächst als ausgezeichneter Arbeitgeber mit ihren Herausforderungen</h2>

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			<p><strong>Fragt man nach den größten Arbeitgebern in der Region, denken die meisten Osnabrückerinnen und Osnabrücker vermutlich an die produzierende Industrie, Logistikunternehmen oder den Sozial- und Pflegesektor. Was die wenigsten wissen: Auch die wachstumsstärkste Krankenkasse Deutschlands hat ihren größten Standort in Osnabrück. Die BKK firmus startete vor über 180 Jahren ursprünglich als Zusammenschluss verschiedener Betriebskrankenkassen. Die einst regionale Gemeinschaft betreut heute bundesweit mehr als 970.000 Versicherte. Um diesem Wachstum gerecht zu werden, arbeiten rund 800 Menschen an den vier Standorten Bremen, Osnabrück, Essen und Oldenburg für die BKK firmus. Bis Jahresende werden es über 850 sein.</strong></p>

		</div>
	</div>
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			<h3>Wachstum in Rekordtempo</h3>

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			<p>„So eine Entwicklung hat es in der deutschen Krankenkassenlandschaft, unseres Wissens nach, noch nie gegeben“, sagt Marc Pohlmann, Geschäftsführer Personalmanagement und seit 2001 bei der BKK firmus. Er kennt die Krankenkasse noch aus Zeiten mit nur 150 Mitarbeitenden. Und tatsächlich ist prozentual gesehen noch keine Krankenkasse in so kurzer Zeit so stark gewachsen wie die BKK firmus. Allein 2025 wurden deshalb gleich zwei neue Standorte in Essen und Oldenburg eröffnet. In Osnabrück musste die Krankenkasse zusätzliche Büroflächen anmieten, um Platz für das wachsende Team zu schaffen.</p>
<p>Der Grund für den starken Zulauf? Die BKK firmus ist die günstigste bundesweit geöffnete Krankenkasse, auch nach einer minimalen Zusatzbeitragserhöhung im Mai 2025. „Der Preis ist ein entscheidender Faktor. Aber es reicht nicht, nur günstig zu sein. Ohne den passenden Service bleiben die Kunden nicht lang“, so Pohlmann. Und der ist auf lange Sicht nur zu gewährleisten, wenn die Teamstärke passt.</p>

		</div>
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			<h3>Personalgewinnung als Dauerthema</h3>

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			<p>Das Wachstum ist erfreulich, bringt aber vor allem personell auch Herausforderungen mit sich. Besonders die Gewinnung neuer Fachkräfte erfordert Kreativität. Der klassische Ausbildungsberuf „Sozialversicherungsfachangestellte/r“ allein reicht nicht aus, um den Personalbedarf zu decken. Deshalb setzt die BKK firmus auf Vielfalt und Quereinsteiger. „Wir haben heute Pflegefachkräfte, Physiotherapeuten, IT-Spezialisten oder Finanzbuchhalter an Bord. Alle bringen wertvolles Know-how ein, das über das reine Verwaltungsgeschäft hinausgeht“, erklärt Pohlmann.</p>
<p>Besonders erfolgreich ist das interne Programm <em>Mitarbeiter werben Mitarbeiter</em>. Allein 2024 wurden über 100 neue Kolleginnen und Kollegen auf diesem Weg eingestellt. Auch mit Radiowerbung und Social-Media-Kampagnen hat das Team gute Erfahrungen gemacht. „Die beste Werbung und größte Reichweite bringen aber wenig, ohne gute Rahmenbedingungen, die man bewerben kann“, weiß Christian Lang, Teamleiter Marketing. Gemeinsam mit seinem Kollegen Matthias Kleine, beide übrigens selbst Quereinsteiger, arbeitet er daran, auch die Arbeitgeberqualitäten der BKK firmus im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu verankern. Ein Tool dazu ist auch das renommierte internationale Zertifizierungsprogramm <em>Great Place to Work<sup>®</sup></em>, an dem das Unternehmen 2025 bereits zum dritten Mal erfolgreich teilgenommen hat. Das Institut zertifiziert Organisationen und Unternehmen aller Branchen und Größen auf Grundlage einer repräsentativen und anonymen Mitarbeiterbefragung. Die Zertifizierung als „Attraktiver Arbeitgeber“ und sogar einer der „Besten Arbeitgeber Niedersachsen-Bremen“ ist zusammen mit Bestbewertungen auf kununu sowie Auszeichnungen von Focus Money und Chip ein Beleg für erfolgreiche Personalpolitik.</p>

		</div>
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			<h3>Attraktive Rahmenbedingungen bei der BKK firmus</h3>

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			<p>Im Büro macht eine Wohlfühlumgebung den Unterschied bei Zufriedenheit, Produktivität und Recruiting. Der allgemeine Great Place to Work® Report bestätigt das. Hier nannten Mitarbeitende konkrete Stärken ihres Arbeitgebers. Besonders häufig erwähnt wurden flexible Arbeitszeiten, Unterstützung für Remote-Arbeit, ein starker Teamgeist und eine freundliche Atmosphäre. Diese Erkenntnisse berücksichtigt man bei BKK firmus und weiß außerdem, dass sich mit starkem Wachstum auch die Unternehmenskultur verändert. Corona hat den Trend zum mobilen Arbeiten beschleunigt. Heute können die Beschäftigten in der Regel bis zu 50 Prozent ihrer Arbeitszeit im Homeoffice verbringen, teilweise sogar darüber hinaus. Gleichzeitig setzt die BKK firmus auf persönlichen Austausch vor Ort, gemeinsame Events und die Förderung junger Führungskräfte, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. „Ohne die Möglichkeit, mobil zu arbeiten, braucht man eine Stelle gar nicht mehr anbieten“, sagt Pohlmann und ergänzt: „Deshalb gehören bei uns attraktive Rahmenbedingungen ebenfalls zum Erfolgsrezept. Mit der 35-Stunden-Woche, 14 Gehältern, 32 Urlaubstagen und vielfältigen Weiterbildungsangeboten sind wir als BKK firmus vielen anderen Arbeitgebern einen Schritt voraus.“</p>

		</div>
	</div>

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			<h3>Standort Osnabrück als Pluspunkt</h3>

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			<p>Auch Osnabrück selbst trägt zur Attraktivität bei. Kurze Wege, eine gute Anbindung mit Bus und Bahn, kostenlose Parkplätze sowie die Nähe zur Innenstadt machen den Standort für Mitarbeitende interessant. Die moderne Arbeitsumgebung mit flexibler Arbeitsplatzbuchung und gemeinsam genutzten Pausenräumen unterstützt zusätzlich ein lebendiges Miteinander.</p>
<p>Trotz aller Erfolge bleibt die BKK firmus ambitioniert. „Wir wollen unsere Führungskultur weiterentwickeln und das Gemeinschaftsgefühl stärken, gerade weil wir so schnell wachsen“, betont Pohlmann. Klar ist: Mit ihrer Mischung aus Tradition, Innovationsgeist und attraktiven Arbeitsbedingungen hat die BKK firmus in Osnabrück und weit darüber hinaus die besten Voraussetzungen, um auch in Zukunft weitere Erfolgsgeschichten zu schreiben.</p>

		</div>
	</div>
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</div><p>Der Beitrag <a href="https://typisch-osnabrueck.de/project/wachstum-im-rekordtempo/">Wachstum im Rekordtempo</a> erschien zuerst auf <a href="https://typisch-osnabrueck.de">Typisch Osnabrück</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Know-how für Innovationskraft</title>
		<link>https://typisch-osnabrueck.de/project/know-how-fuer-innovationskraft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingmar Bojes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Sep 2025 07:05:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://typisch-osnabrueck.de/project/know-how-fuer-innovationskraft/">Know-how für Innovationskraft</a> erschien zuerst auf <a href="https://typisch-osnabrueck.de">Typisch Osnabrück</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h3>Netrocks und der Co-Innovation Day</h3>

		</div>
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			<h2>Osnabrücker Know-how für gebündelte Innovationskraft</h2>

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			<p><strong>Wie lassen sich Innovationsmut und -kraft gezielt fördern – und in die Tat umsetzen? Ein Gespräch mit Nico Kersting, operativer Leiter bei </strong><a href="https://netrocks.de/"><strong>Netrocks</strong></a><strong> und studierter Informatiker, und Marie-Luise Meyer, verantwortlich für das Business Development und studierte Wirtschaftspsychologin, liefert anschauliche Antworten. </strong></p>

		</div>
	</div>

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			<p>Die Heimat von Netrocks ist der Osnabrücker Wissenschaftspark, gelegen zwischen Sedanstraße und Natruper Straße. Hier betreut das Unternehmen seine Kunden – was auch heißt, mit ihnen zusammen kreativ zu werden. Im Grunde sind es drei Bereiche, in denen Netrocks tätig ist.</p>
<p>„Im Bereich Softwareentwicklung decken wir eigentlich alles ab“, erkärt Kersting. Dazu zählen App- und Web-Entwicklung, Backend-Entwicklung oder auch das Erstellen von Websites. Dann gibt es speziell den Bereich der Nutzerführung. Wie müssen zum Beispiel Apps oder Websites visuell und interaktiv gestaltet sein, damit sie die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer treffen? „Hier wird das Prototyping immer wichtiger“, schildert Meyer.</p>
<p>Beim Prototyping geht es darum, eine vereinfachte Version eines Produkts, einer Dienstleistung oder eines Systems zu erstellen. Diese Version lässt sich dann nutzen, um Feedback einzusammeln und Risiken im Vorfeld größerer Investitionen besser abschätzen zu können.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h3>Große Erfahrung mit individuellen Software- und KI-Lösungen</h3>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p>Und dann gibt es – sozusagen – noch das rahmende Gesamtpaket: das Projektmanagement. „Hier geht es darum, Unternehmen bei der Entwicklung und beim Aufbau von Produkten zu beraten“, erläutert Meyer.</p>
<p>Der Erfahrungsschatz von Netrocks zu individuellen Software- und KI-Lösungen ist groß. Das Unternehmen selbst schreibt von „mehr als hundert realisierten Kundenprojekten und mehr als zehn Jahren Erfahrung im Unternehmensaufbau“.  Zu einem der Projekte zählt das interne Start-up <a href="https://foodsupply.app/">foodsupply</a>.</p>
<p>Die digitale Handelsplattform soll etwa Bäckereien, aber zum Beispiel auch Fleischereien, darin unterstützen, ihre Einkaufs- und Verkaufsprozesse zu optimieren.  Die Plattform bietet einen datenbasierten Überblick über Markt- und Preisdaten. Ein Beispiel: Teilnehmende Bäckereien erhalten einen transparenten Überblick zu aktuellen Mehlpreisen und können das als Ankerpreise für Verhandlungen nutzen. Etwa 110 Bäckereiketten in Deutschland und Österreich nutzen das Angebot.</p>

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			<p>Im Foodservice besitzt Netrocks besondere, gewachsene Expertise. Und hier liegt auch die Keimzelle für ein weiteres Geschäftsfeld des Unternehmens: dem Netrocks Innovation-Hub, gefördert vom niedersächsischen Wirtschaftsministerium. „Wir wollten einen Ort schaffen, wo wir innovative Lösungen sichtbar machen“, erläutert Meyer. Und mehr als das: Es geht nicht nur darum, die Umsetzbarkeit einzelner Geschäftsmodelle zu visualisieren und zu demonstrieren. Es geht auch darum, den Austausch von Unternehmen zu unterstützen</p>

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	</div>
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			<h3>Netrocks will den kooperativen Wettbewerb fördern</h3>

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			<p>„Wir nennen das den kooperativen Wettbewerb“, sagt Kersting. Denn viele Fragestellungen sind ähnlich. Gibt es sinnvolle Möglichkeiten, KI in die Arbeitsprozesse einzubinden? Wie schütze ich meine Daten? Und wie kann ich dem wachsenden Personalmangel begegnen? „Wir haben uns gefragt: ,Warum sollte jedes Unternehmen diese Fragen für sich allein lösen müssen?‘“, erklärt Meyer.</p>
<p>Entstanden ist aus dieser Idee heraus auch der <a href="https://netrocks.de/innovation-hub/co-innovation-day/">Co-Innovation Day</a>.  „Wir bringen Digitalisierer, Business Developer und Entscheider (m/w/d) aus dem Bereich Foodservice zusammen, um Innovationen zu schärfen und zu beschleunigen“, wirbt das Unternehmen für die nächste Auflage am 18. November. Innovative Köpfe kommen hier in den Büroräumen von Netrocks zusammen, um in betont ungezwungener Atmosphäre Ideen vorzustellen und sich dazu auszutauschen.</p>

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			<p>Dass daraus sehr schnell sehr Konkretes entstehen kann, hat die erste Auflage der Veranstaltung 2023 gezeigt. Denn ein Projekt widmete sich der Frage: Wie lässt sich der Kaffee-Verkauf, zum Beispiel in einer Tankstelle optimieren, wo die Umsätze der Kaffeemaschine oft händisch in das Kassenjournal übertragen werden müssen?</p>
<p>Die Lösung: Der Kunde erhält nach dem Bezahlen einen QR-Code, der genau für das bestellte Getränk steht. Die Kaffeemaschine ist blind geschaltet, also ohne Auswahlmöglichkeiten. Allein das Vorhalten des QR-Codes startet die Getränkeausgabe. „Die QR-Codes können übrigens auch in einer Wallet auf dem Smartphone gespeichert werden“, sagt Meyer. Sie sind drei Jahre lang gültig.</p>

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			<h3>Auch für Unternehmen außerhalb der Foodservice-Branche gedacht</h3>

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			<p>Ein Blick auf den anstehenden Co-Innovation Day zeigt aber auch: Die Veranstaltung ist keinesfalls ein geschlossener Kreis der Foodservice-Branche. So geht es etwa auch sehr grundsätzlich um „smarte Lösungen für Bestandsmanagement und Kundenbindung“ und „digitale Lösungen für Fachkräftezuwanderung“. Es sei das Ziel von Netrocks, auch über den Foodservice-Bereich hinaus zu vermitteln, wie Co-Innovation funktioniert und viele Unternehmen in diese Dynamik einzubinden, betonen Kersting und Meyer.</p>
<p>Denn auch diesen Anspruch formuliert das Unternehmen: „Wir sind der festen Überzeugung, dass die besten Projekte oft aus den verrücktesten Ideen entstehen. Deshalb schaffen wir vertrauensvolle Räume, in denen du deine visionären Projekte mit uns teilen kannst.“</p>

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</div><p>Der Beitrag <a href="https://typisch-osnabrueck.de/project/know-how-fuer-innovationskraft/">Know-how für Innovationskraft</a> erschien zuerst auf <a href="https://typisch-osnabrueck.de">Typisch Osnabrück</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Netzwerke im Ehrenamt knüpfen</title>
		<link>https://typisch-osnabrueck.de/project/netzwerke-im-ehrenamt-knuepfen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingmar Bojes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Aug 2025 09:27:48 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://typisch-osnabrueck.de/project/netzwerke-im-ehrenamt-knuepfen/">Netzwerke im Ehrenamt knüpfen</a> erschien zuerst auf <a href="https://typisch-osnabrueck.de">Typisch Osnabrück</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h3>Anna Brockhoff von der Handwerkskammer Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim</h3>

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			<h2>„Im Ehrenamt lassen sich gute Netzwerke knüpfen“</h2>

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			<p><strong>Universität, Fachhochschule und Handwerkskammer: die beruflichen Stationen der Juristin Anna Brockhoff in Osnabrück. Sie kennt das Innenleben der Verwaltungen in den Häusern bestens. Brockhoff ist heute Geschäftsführerin im Bereich Berufsbildung und Recht bei der </strong><a href="https://www.hwk-osnabrueck.de/"><strong>HWK</strong></a><strong>. Prägende Themen für sie: der Bürokratie-Abbau für Betriebe und Verwaltung, das Potenzial der Digitalisierung und der Wert des Ehrenamts.</strong></p>

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			<p>Validierungsverfahren, Leitkammer-Modell, Vollversammlung der Handwerkskammer: Wer ein Gespräch mit Anna Brockhoff führt, kann in eine sehr komplexe Welt eintauchen, in der es von gesetzlichen Regelungen und Verwaltungsvorgängen wimmelt. Zugleich versteht es die 45-Jährige, sehr pragmatisch, nüchtern und zielorientiert auf die Dinge zu schauen. Sie sagt dann Sätze wie: „Der Grundgedanke dahinter ist richtig. Aber es wäre schön gewesen, wenn der Gesetzgeber einen Weg gefunden hätte, das verwaltungsrechtlich einfacher umzusetzen.“</p>
<p>Seit 2020 leitet die Volljuristin den Bereich Berufsbildung und Recht der HWK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim. 24 Personen sind hier tätig. Schaut man auf die Namen des amtierenden Vorstands der HWK sind das zwölf Männer. In der Geschäftsführung gibt es drei Männer und eine Frau: Anna Brockhoff. Das Handwerk ist immer noch eine männerdominierte Welt. „Aber viel ist gerade im Umbruch“, betont die gebürtige Oldenburgerin.</p>

		</div>
	</div>
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			<h3>HWK ist Leitkammer für Berufsanerkennung aus den USA</h3>

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			<p>Das gilt auch für zahlreiche Themen in ihrem Geschäftsbereich. Die großen gesellschaftlichen Herausforderungen prägen auch den Alltag der HWK. Und es ist nicht zu unterschätzen, welche wichtige Rolle der Kammer in manchen Fragen zukommt. Da ist das große Thema Fachkräftemangel – und eng damit verbunden die Frage nach der Anerkennung von handwerklichen Berufsausbildungen, die im Ausland absolviert wurden.</p>
<p>„Vieles ist schnell klar. Aber in manchen Teilbereichen muss dann eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter die Ausbildungsinhalte im Detail vergleichen mit dem, was in Deutschland gefordert ist“, schildert Brockhoff. Damit nicht jede Handwerkskammer in Deutschland für jedes Land eine eigene Expertise aufbauen muss, gibt es das Leitkammer-Modell.</p>
<p>Die HWK Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim etwa ist Leitkammer für die berufliche Anerkennung von handwerklichen Berufsausbildungen aus den USA. Wenn also zum Beispiel in Sachsen eine Person aus den USA den Antrag auf Anerkennung stellt, bittet die dortige HWK zunächst die Osnabrücker Kolleginnen und Kollegen um Unterstützung. „Wir bewerten das dann und geben eine gutachterliche Stellungnahme ab.“</p>

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	</div>
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			<h3>Ehrenamtlich tätige Arbeitnehmer willkommen</h3>

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			<p>Auch beim Thema Validierungsverfahren ist man mittendrin in Fragen der politischen Weichenstellung für den Arbeitsmarkt. Mit dem Verfahren bewerten und bescheinigen Handwerkskammern, dass Personen unabhängig von einer formalen Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf durch ihre mehrjährige Tätigkeit gleichwertige berufliche Kompetenzen erworben haben.</p>
<p>Das Ganze Vorhaben ist noch sehr jung, wurde bundesweit erst zu Jahresbeginn eingeführt. „Als Juristin sehe ich auch immer den Gleichstellungsgedanken“, sagt Brockhoff, von daher kann sie die Idee hinter dem Verfahren gut nachvollziehen. Aber der Praxistest steht noch aus. Für die Handwerkskammern sei der Aufwand unglaublich groß, unter anderem müssen sie eigens für das Verfahren neue Validierungsausschüsse bilden. Brockhoff hätte sich schlankere, pragmatischere Lösungen gewünscht.</p>
<p>Die dreifache Mutter sagt das auch vor dem Hintergrund, dass sie sehr gut um die begrenzten Ressourcen der HWK weiß. Denn die Kammer, zu deren Bezirk knapp 11.500 Betriebe gehören, ist auf das ehrenamtliche Engagement ihrer Mitglieder angewiesen, zum Beispiel im Bereich der Prüfungen. „Und da benötigen wir Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitgeber und der Arbeitnehmerseite.“</p>

		</div>
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			<p>„Ein riesiger Dank an alle, die sich schon engagieren“, betont Brockhoff, die gleich einen kleinen Werbeblock nachschiebt: „Man kann durch die ehrenamtliche Tätigkeit gute Netzwerke knüpfen und gewinnt tiefe Einblicke in die Handwerksorganisation und gestalterische Möglichkeiten.“</p>

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			<h3>Regionen können mit innovativer Verwaltung punkten</h3>

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		<div class="wpb_wrapper">
			<p>Optimistisch blickt Brockhoff auch auf eine gute Weiterentwicklung der Region. „Sie bietet alle Möglichkeiten, gerade auch für Gründungswillige und junge Unternehmen“, ist sie überzeugt.  Aber das Potenzial ist – das macht Brockhoff deutlich – in ihren Augen noch lange nicht ausgeschöpft. Gerade bei digitalisierten Verwaltungsprozessen sieht sie viel Luft nach oben. „Damit könnten sich Regionen wirklich schmücken.“ Brockhoffs Tatendrang ist spürbar.</p>

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</div><p>Der Beitrag <a href="https://typisch-osnabrueck.de/project/netzwerke-im-ehrenamt-knuepfen/">Netzwerke im Ehrenamt knüpfen</a> erschien zuerst auf <a href="https://typisch-osnabrueck.de">Typisch Osnabrück</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Mit Windkraft in die Zukunft</title>
		<link>https://typisch-osnabrueck.de/project/mit-windkraft-in-die-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingmar Bojes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Aug 2025 10:05:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://typisch-osnabrueck.de/project/mit-windkraft-in-die-zukunft/">Mit Windkraft in die Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://typisch-osnabrueck.de">Typisch Osnabrück</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h3>Berufliche Heimat in Osnabrück: „Wir bauen nicht nur Technik, sondern Zukunft“</h3>

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			<h2>Mit Windkraft in die Zukunft &#8211; Arwin Mohammeds Weg in Osnabrück</h2>

		</div>
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			<p><strong>Arwin Mohammed lebt seit über elf Jahren in Deutschland und hat in Osnabrück seine berufliche Heimat gefunden &#8211; bei der Prowind GmbH, einem Unternehmen für erneuerbare Energien mit Sitz im Herzen der Stadt. Als Teamleiter für Infrastrukturplanung entwickelt er nachhaltige Lösungen für Windenergieprojekte und verbindet dabei Technik, Naturschutz und gesellschaftliche Verantwortung. Die Stadt ist für den gebürtigen Syrer längst ein wichtiger Ort mit hoher Lebensqualität und persönlicher Bedeutung geworden.</strong></p>

		</div>
	</div>

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			<p>Arwin Mohammed kommt ursprünglich aus Syrien und lebt seit über einem Jahrzehnt in Deutschland. Seither arbeitet er bei der Prowind GmbH, die auf erneuerbare Energien spezialisiert ist. Dort umfasst sein Bereich Infrastrukturplanung weit mehr als die bloße technische Umsetzung von Windenergieprojekten: „Wir planen unter anderem Wege, Kranstellflächen, Kabeltrassen &#8211; besonders wichtig ist uns dabei, die natürliche Umgebung zu schützen. Wir achten genau auf jede Baumreihe, jedes Gewässer und jeden Lebensraum.“</p>
<p>Nur so entstünden nachhaltige Lösungen, die langfristig funktionieren und sich harmonisch in die Natur einfügen, sagt er. Dies gelinge auch durch die enge Zusammenarbeit mit Gemeinden, Eigentümer:innen und Behörden.</p>
<p>In seiner Freizeit spielt Arwin Mohammed Keyboard &#8211; ein Ausgleich, der ihm hilft, neue Energie für die Zukunftsprojekte zu tanken.</p>

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			<h3>Osnabrück &#8211; ein Ort der Zugehörigkeit und Zukunft</h3>

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			<p>Auch wenn Arwin Mohammed nicht direkt in Osnabrück wohnt, fühlt er sich durch seine tägliche Arbeit bei Prowind fest mit der Stadt verbunden. „Osnabrück ist für mich Ruhe, Natur und kulturelle Vielfalt. Sie ist nicht zu groß, nicht zu klein &#8211; genau richtig, um moderne Ideen mit einem naturverbundenen Lebensstil zu verbinden.“ Er schätze die Stadt sehr, denn auch die Menschen hier seien offen und hilfsbereit. „Osnabrück bietet alles, was ich zum Leben und Arbeiten brauche.“</p>
<p>Jeden Tag kommt Arwin Mohammed an seinen Arbeitsplatz zu Prowind, der sich in einem modernen Holzgebäude befindet. Es ist das erste seiner Art in Osnabrück. „Das Gebäude steht symbolisch für das, was wir bei Prowind erreichen wollen: Nachhaltigkeit sichtbar machen. Es ist nicht nur umweltfreundlich gebaut, sondern auch ein Raum, in dem täglich neue Ideen für eine grüne Zukunft entstehen.“</p>
<p>Wenn Arwin Mohammed aus seinem Bürofenster schaut, betrachtet er die Umgebung aus zwei Blickwinkeln. Auf der einen Seite sieht er in der Ferne die Windräder auf dem Piesberg, die sich ruhig zwischen den Feldern und Wäldern drehen. „Sie stehen für Wandel, Erneuerung und saubere Energie.“ Auf der anderen Seite laufen die Studierenden „voller Leben und neuen Ideen“ durch die Straßen rund um das Büro, das sich nahe der Universität Osnabrück befindet. „Diese täglichen Eindrücke erinnern mich immer wieder daran, wie wichtig unsere Arbeit ist. Sie zeigen mir, dass wir mit unseren Projekten wirklich etwas bewegen können &#8211; für ein grünes, nachhaltiges Osnabrück und für die kommenden Generationen. Wir bauen nicht nur Technik, sondern Zukunft.“</p>
<p>Seine Leidenschaft für Windenergie kommt nicht von ungefähr. „Erneuerbare Energien sind für mich der Schlüssel, um den Klimawandel wirklich zu stoppen. Das Tolle an Windenergie ist, dass wir sie direkt hier vor Ort nutzen können und dabei keine schädlichen Gase in die Luft blasen. So sorgen wir dafür, dass unsere Welt auch für die kommenden Generationen lebenswert bleibt.“</p>

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			<h3>Was Osnabrück noch tun kann</h3>

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			<p>Osnabrück, davon ist Arwin Mohammed überzeugt, hat das Potenzial, Vorreiter in Sachen Windenergie zu sein. „Die Stadt könnte noch mutiger sein, mehr Flächen für Windräder bereitzustellen, Beteiligungsmodelle zu schaffen und die Menschen dadurch aktiv einzubinden. Akzeptanz entsteht durch Teilhabe, denn wenn Bürger:innen verstehen, dass sie von der Energiewende profitieren, wird sie zur gemeinsamen Aufgabe.“ Nicht technische Herausforderungen, sondern Vorbehalte oder Ängste seien laut Mohammed häufig die Ursache für Verzögerungen bei Projekten.</p>
<p>Genau hier setzt Prowind an. Als Osnabrücker Unternehmen mit jahrelanger Erfahrung in der Planung und Umsetzung von Windenergieprojekten legt Prowind großen Wert auf Transparenz, Bürgerbeteiligung und regionale Wertschöpfung. „Wir sehen Windkraft nicht als isoliertes Projekt, sondern als Chance für die gesamte Region.“ Mit guter Kommunikation und Offenheit könne Osnabrück die Akzeptanz für Windkraft stärken und damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Windenergie sei nicht nur eine technische Lösung, sondern bringe auch einen Mehrwert für die Region durch lokale Arbeitsplätze, finanzielle Beteiligungen oder Umweltschutz. „So kann Windkraft zu einem festen und positiven Teil der Osnabrücker Identität werden und die Stadt auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft begleiten.“</p>

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			<h3>Lokales Handeln für globale Veränderungen</h3>

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			<p>Arwin Mohammeds Vision reicht dabei aber auch weit über Osnabrück hinaus. Er möchte weiterhin sinnvolle und nachhaltige Projekte im Bereich der Windenergie umsetzen und dazu beitragen, dass Osnabrück sowie die Region ihren Weg zu einer grünen Zukunft erfolgreich gestalten. „Gleichzeitig wünsche ich mir, dass der Bereich der erneuerbaren Energien weltweit Schule macht. Ich hoffe, dass Kriege und Leid auf unserem Planeten ein Ende finden und wir gemeinsam das größte Problem angehen, das unser Leben auf der Erde bedroht: den Klimawandel.“ Arwin Mohammed glaube fest daran, dass gemeinsames Handeln und Fokus dereinzige Weg seien, unseren Planeten zu retten und eine sichere, nachhaltige Zukunft für alle zu sichern.</p>
<p>Privat strebt er nach Ausgeglichenheit &#8211; zwischen Beruf, Familie und seinen Hobbys. „Denn nur wer selbst in Balance ist, kann auch etwas bewegen.“ Und so bleibt er motiviert, Tag für Tag – für eine grüne, gerechte und nachhaltige Zukunft. Für Osnabrück. Und für die Welt.</p>

		</div>
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			<p>Text und Fotos: Katja Steinkamp</p>

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</div><p>Der Beitrag <a href="https://typisch-osnabrueck.de/project/mit-windkraft-in-die-zukunft/">Mit Windkraft in die Zukunft</a> erschien zuerst auf <a href="https://typisch-osnabrueck.de">Typisch Osnabrück</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Polizist, Freund und Trainer</title>
		<link>https://typisch-osnabrueck.de/project/polizist-freund-und-trainer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingmar Bojes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jun 2025 12:16:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://typisch-osnabrueck.de/project/polizist-freund-und-trainer/">Polizist, Freund und Trainer</a> erschien zuerst auf <a href="https://typisch-osnabrueck.de">Typisch Osnabrück</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="wpb-content-wrapper"><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<h3>Der Polizist, dein Freund und Trainer</h3>

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			<h2>Sebastian Häfker setzt sich mit SV Kompass für mehr Teilhabe im Sport ein</h2>

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			<p><strong>Polizeihauptkommissar Sebastian Häfker arbeitet im Sachbereich Prävention der Osnabrücker Polizei. Er entwickelt Strategien zu Themen wie Sucht und Drogen, arbeitet mit Organisationen wie „Keine Macht den Drogen“, Schulen, dem LKA, dem BKA – und bringt seine Erfahrungen in Bildungsprojekte ein. Seine soziale Ader im Beruf auszuleben, reicht ihm jedoch nicht. Seit einigen Jahren trainiert er ehrenamtlich mit Kindern und Jugendlichen, um Werte wie Toleranz, Respekt und Zusammenhalt zu vermitteln. Sein aktuelles Herzensprojekt ist der SV Kompass.</strong></p>

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			<h3>Prävention als Beruf und Berufung</h3>

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			<p>Wenn Sebastian Häfker über seine Arbeit spricht – sei es als Polizeihauptkommissar, als Vorsitzender des Osnabrücker Neustadt e.V. oder als Vereinsvorsitzender des SV Kompass – dann spricht er vor allem über eines: Freundschaft. „Polizei, dein Freund und Helfer, das hat sich für mich schon als Kind gut und richtig angehört“, sagt er. „Mein großer Gerechtigkeitssinn ist mir wohl schon in die Wiege gelegt worden; ich wollte immer eine positive Rolle im Leben meiner Mitmenschen spielen und Schwächere unterstützen.“</p>
<p>Häfker, selbst Deutscher Polizeimeister und Vizeweltmeister der Veteranen 2021 im Judo, nutzt seine Leidenschaft für diesen Sport als Türöffner. „Faires Kämpfen für Toleranz und Integration“ war schon bei den ersten Projekten sein Motto. Während der Flüchtlingsbewegung 2015 war er im Streifendienst im Einsatz – diese Zeit war sehr prägend. „Bei Einsätzen sind es meist nur eine Handvoll Menschen, die Probleme machen. Ich habe gesehen, wie sehr sich die allermeisten einfach nur Frieden und Zugehörigkeit wünschen“, ist das Fazit, das er aus Großeinsätzen in Erstaufnahmeeinrichtungen und Gesprächen mit Geflüchteten zieht. Diese Erfahrung wurde zum Auslöser für sein Engagement. 2024<span style="text-decoration: line-through;">04</span>ründete er mit anderen Mitstreitern den SV Kompass. Der Verein setzt genau dort an, wo Freundschaften und Selbstidentität oft beginnen: in der Schule.</p>

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			<h3>Mit Sport zu mehr Teilhabe</h3>

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			<p>Der Verein SV Kompass ist aus dem Wunsch entstanden, Kindern und Jugendlichen – insbesondere mit wenig Teilhabechancen – über den Sport Werte wie Toleranz, Respekt und Zusammenhalt zu vermitteln. Gründungsmitglied und zweiter Vorsitzender ist Reimar Deibert, ein langjähriger Freund von Sebastian Häfker, und als Lehrer und Fachberater für inklusive Schule mit Know-how und Blick hinter die Kulissen ein wertvoller Mitstreiter. Ab Sommer ist der SV Kompass an zehn Schulen in Osnabrück aktiv – Tendenz steigend. In nachmittäglichen Arbeitsgruppen, die nichts kosten und niedrigschwellig zugänglich sind, lernen Kinder soziale Regeln, stärken ihr Selbstbild und probieren sich in verschiedenen Sportarten aus. Dabei setzen die AGs in der ersten Phase auf pädagogisch geschulte Erzieherinnen, bevor Fachtrainerinnen und Fachtrainer dazustoßen, um den sportlichen Teil zu vertiefen. Hier zeigt sich dann auch, ob ein Kind langfristig Begeisterung für eine Sportart entwickelt. Ist das der Fall, vermittelt SV Kompass den Kontakt zu einem der Sportvereine, damit auch unabhängig von der Schul-AG weitertrainiert werden kann. So entstehen Räume, in denen Identität, Gemeinschaft und Akzeptanz ganz selbstverständlich wachsen und gleichzeitig Talente gefördert werden. „Es ist mir besonders wichtig, Randsportarten anzubieten“, erklärt Häfker. „Es finden sich auf Schulhöfen oder Spielplätzen immer Möglichkeiten, einen Ball zu kicken oder ein paar Körbe zu werfen, aber für Hip-Hop-Tanz, Judo, Geräteturnen oder Fechten müssen größere Schwellen überwunden werden. Wir ermöglichen allen das Reinschnuppern in besondere Sportarten, auch denen, deren Eltern vielleicht nicht den Zugang zu Sportvereinen herstellen können.“</p>

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			<h3>Vertrauen durch Begegnung</h3>

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			<p>Diese Form der Integrationsarbeit ist neu und trifft nicht immer überall sofort auf offene Türen. Doch Häfker setzt auch hier auf freundschaftliche Strukturen – Beziehungen zu Schulen, zu anderen Vereinen, zur Stadtgesellschaft. „Mein Anspruch ist es, strukturell etwas zu ändern und möglichst viele Menschen zu erreichen“, so Häfker. „Wir brauchen Offenheit für neue Arten der Zusammenarbeit. Ich wünsche mir weniger Konkurrenzdenken unter den einzelnen Sporteinrichtungen und noch mehr Gemeinschaft.“ Vertrauen entsteht durch Begegnung – genau das Prinzip, das der Verein bei den Kindern fördert, nutzt Häfker auch zum Aufbau von Netzwerken: „Ressentiments begegnen wir mit Vertrauensaufbau, das habe ich aus den Erfahrungen mit den Schulen gelernt. Wir sind sehr verständnisvoll, was die Möglichkeiten und Herausforderungen der anderen Institutionen angeht, und schätzen ihre Kapazitäten wert.“ Da wundert es nicht, dass auch unter den Erwachsenen im Zusammenhang mit dem ehrenamtlichen Engagement schon tiefe Freundschaften entstanden sind.</p>

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			<h3>Die Judosafari im Osnabrücker Zoo</h3>

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			<p>Ein Beispiel für diese Zusammenarbeit ist die Judosafari, die der SV Kompass gemeinsam mit anderen Vereinen aus Stadt und Landkreis am 9.August im Zoo Osnabrück organisiert. Bis zu 1000 Kinder werden erwartet. Drei Disziplinen – Kreativität, Parcours und Judo – bieten die Möglichkeit, sich auszuprobieren. Die Veranstaltung ist offen für alle Kinder von 4 bis 14 Jahren, der Zooeintritt für Teilnehmende extrem vergünstigt. Die Idee hat Sebastian Häfker gemeinsam mit seinem engen Freund, Vereinsmitglied und Vorsitzender des Kreis Judo Fachverbandes KJFV Osnabrück, Tim Trappe, entwickelt.</p>
<p>Ist die Friedensstadt besonders geeignet, um Freundschaften zu pflegen? Gelegenheiten, um neue Kontakte zu knüpfen und das Netzwerk zu festigen, findet Häfker in Osnabrück jedenfalls genug: „Die Maiwoche ist großartig, um sich auf den neuesten Stand zu bringen und in ganz lockerer Atmosphäre Beziehungen zu vertiefen!“ Aber auch Events wie das Grünkohlessen, das Bürgerdinner, die Weinfeste oder Kulturveranstaltungen nennt Häfker als gute Treffpunkte für Menschen, die sich vernetzen wollen. Netzwerken gehört für ihn zu einem perfekten Tag in Osnabrück, den er so beschreibt: „An einem perfekten Tag steige ich um 5:45 Uhr auf mein Fahrrad, arbeite bis 15:30 Uhr, bin dann in einer unserer Sport-AGs an einer der tollen Grundschulen und habe danach noch einen Videocall zur Judosafari. Und nach dem Krafttraining bei den Judo Crocodiles geht es mit meiner Frau und meinem Sohn auf die Maiwoche.“ Der perfekte Tag ist für Sebastian Häfker also ein Arbeitstag? „Ich arbeite einfach unheimlich gerne“, antwortet er und hat auch schon die nächste Idee, an der er arbeiten möchte.</p>

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			<h3>Mit dem SV Kompass in die Zukunft navigieren</h3>

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	</div>
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			<p>Schulen jenseits der Stadt- und Landkreisgrenzen zu, und seine Vision geht über das hinaus, was heute schon sichtbar ist. Er träumt von Stadtteilschulen, die auch Begegnungsräume für Eltern und Nachbarschaft sind. Von Strukturen, die Demokratie lebbar machen – jenseits des Klassenraums. „Schule kann der Ort sein, an dem unsere Gesellschaft wieder zusammenkommt“, sagt er. „Dafür braucht es Räume, Vertrauen und Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen.“ Dass er zu diesen Menschen gehört, daran lässt Sebastian Häfker keinen Zweifel. Und wer ihm zuhört, merkt schnell: Die Kraft, die er aus Freundschaften schöpft, gibt er auf vielen Ebenen an andere weiter. Teilhabe, das ist aus seiner Sicht nicht nur für das Individuum wichtig – sie ist das Fundament für eine funktionierende Gesellschaft.</p>

		</div>
	</div>
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		<title>Professional School und pco</title>
		<link>https://typisch-osnabrueck.de/project/professional-school-und-pco/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ingmar Bojes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jun 2025 11:37:22 +0000</pubDate>
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			<h3>Professional School und pco</h3>

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			<h2>Cyber Security Expert-Program: Auf Kurs zu einer sicheren Wirtschaftsregion</h2>

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			<p><strong>Der erste Durchgang des Cyber Security Expert-Programs, den die <a href="https://www.hs-osnabrueck.de/wir/organisation/professional-school/">Professional School der Hochschule Osnabrück</a> und die <a href="https://www.pco-online.de/">pco GmbH &amp; Co. KG</a> konzipiert haben, ist auf der Zielgeraden. Die Hoffnungen und Ansprüche sind groß: „Wir wollen ein Zeichen setzen, dass wir nicht nur eine der stärksten Wirtschaftsregionen sind, sondern auch eine der sichersten Regionen“, sagt Christian Gäbel, Managing Director bei pco, einem IT-Dienstleister für den Mittelstand. Dafür können Unternehmen der Region ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dem Kursangebot schulen lassen. Die erste Bilanz fällt positiv aus.</strong></p>

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			<p>„Wenn ich mich hier nicht angemeldet hätte, würde ich es bereuen.“ Das sagt Oliver Müller von der Raiffeisenbank Ems-Vechte. Neben ihm sitzt Alexander T. und nickt zustimmend. Sie sind zwei von 16 Personen, die sich in den vergangenen Monaten intensiv im Bereich Cyber Security weitergebildet haben, in Theorie und Praxis. Zwei Semester mit je 60 Stunden, insgesamt 120 Stunden – um noch mehr Expertise in ihre Unternehmen zu bringen, wie man sich vor Cyberangriffen schützt und mit erfolgten Angriffen umgeht. Und 120 Stunden, um das eigene berufliche Profil zu schärfen.</p>
<p>Für das Thema hätten sie sich schon immer sehr interessiert, sagen T. und Müller unisono. „Mir haben aber Rahmen und Struktur gefehlt, um noch mehr darüber zu lernen“, schildert T. Genau den bietet nun der Kurs, der im August startete (die <a href="https://wfo.de/presse/">WirtschaftsPost</a>, Ausgabe 2/2024, berichtete). „Und ich habe die Möglichkeit, mich beruflich weiterzuentwickeln“, sagt T.</p>
<p>Bei seinem Abteilungsleiter habe er offene Türen eingerannt, als er die Kursteilnahme anfragte, berichtet Müller. „Da hieß es sofort: Mach das auf jeden Fall.“ Auch vonseiten des Unternehmens ist die Investition beachtlich. Denn in den 120 Stunden, in der Regel freitags, ist eine Mitarbeiterin oder ein Mitarbeiter eben nicht im Büro oder bei Kunden, sondern in den Seminarräumen der Hochschule im Wissenschaftspark Osnabrück.</p>

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			<h3>Zahl der Cyberattacken auf Unternehmen wächst stark</h3>

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			<p>Es ist aber absehbar, dass sich dieses Engagement auszahlt. In einer <a href="https://www.bitkom.org/sites/main/files/2024-08/240828-bitkom-charts-wirtschaftsschutz-cybercrime.pdf">Studie des Digitalverbands bitkom</a> aus dem Vorjahr geben von etwa 1.000 befragten Unternehmen 46 Prozent an, dass die Zahl der Cyberattacken in den vergangenen zwölf Monaten stark zugenommen hat. Zwei Drittel der Unternehmen sehen sich durch Cyberattacken sogar in ihrer Existenz bedroht.</p>
<p>Diese Attacken sehen sehr unterschiedlich aus. Zu ihnen zählen Angriffe mit Ransomsoftware (Erpressungssoftware), die den Zugriff auf Daten, deren Nutzung oder das gesamte Computersystem des Opfers blockiert. Auch Phishing-Nachrichten gehören dazu, in denen Nutzern durch gefälschte Webseiten, Mails oder Kurznachrichten Daten entlockt werden sollen sowie Passwort-Angriffe.</p>

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			<p>T. und Müller haben sich unter anderem mit diesen Themen intensiv befasst – theoretisch und praktisch. „Die Tiefe, die das Ganze hatte, hat mich manchmal überrascht“, sagt T. „Einen 100-prozentigen Schutz kann es nicht geben. Aber wichtig ist eben auch, dass man weiß, wie man auf einen Angriff reagieren muss“, ergänzt Müller. Zur Arbeit gehört auch die forensische Analyse, also die methodische Untersuchung von Attacken. So lassen sich Schwachstellen identifizieren. Und so lassen sich auch Beweise sammeln, um gegen Angreifer vorzugehen.</p>

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			<h3>Große Resonanz auf das Osnabrücker Cyber Security Expert-Program</h3>

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			<p>Dozenten aus der Praxis bringen ihre vielfältigen Erfahrungen in den Kurs ein. T. und Müller werden so weiter sensibilisiert für die vielen Arten von Cyberattacken, die sich mit zunehmenden technischen Möglichkeiten ständig wandeln und ausgefeilter werden. Entsprechend tief gehen auch die Kursinhalte. „Beim Thema Kryptographie etwa sind wir sehr weit eingestiegen“, schildert T. Das Fachgebiet befasst sich mit der Entwicklung und Anwendung von Verschlüsselungsverfahren.</p>
<p>Vor diesen Hintergründen ist es nicht überraschend, dass die Resonanz auf das Cyber Security Expert-Program gut ist. „Wir haben von Beginn an eine hohe Nachfrage gehabt“, sagt Philipp Schickl, kaufmännischer Leiter der Professional School. „Und der Mehrwert spricht sich offensichtlich rum. Denn aktuell nehmen wir den zweiten Jahrgang auf und loten aus, ob wir die Gruppe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer verdoppeln.“</p>
<p>Es zeichnet sich also ab, dass sich das Angebot als Baustein etablieren könnte, die Cybersicherheit der Wirtschaftsregion zu stärken. Dazu passt auch, dass der von Beginn an mitangelegte Netzwerkgedanke Formen annimmt. „Unter den Kursteilnehmern tauschen wir uns schon jetzt auch außerhalb des Seminars aus“, sagt T. „Denn nicht in jedem Unternehmen gibt es ja eine Person, die sich in speziellen Bereichen besonders gut auskennt.“</p>

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			<h3>Das neue Programm startet im September 2025</h3>

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			<p>In ihren Unternehmen selbst ist die Expertise der Kursteilnehmer längst gefragt. „Das Wissen, das ich hier sammle, lasse ich direkt in meine Arbeit im Unternehmen einfließen – vor allem, wenn es um Softwarelösungen und organisatorische Prozesse geht“, sagt Müller. „Ich bin jetzt die Person, die wesentlich dazu beitragen kann, Sicherheitsaspekte nochmal zu optimieren.“ Und damit ist er wichtiger Faktor, um die Idee einer Cyber Defense Community für Stadt und Landkreis Osnabrück weiter in die Tat umzusetzen.</p>
<p><em>Mehr Informationen zur berufsbegleitenden Weiterbildung finden Sie hier: </em><a href="https://www.hs-osnabrueck.de/cybersecurityexpert/"><em>Cyber Security Expert-Program</em></a><em>. Der zweite Kurs startet im September 2025.</em></p>

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