New York, Vechta, Osnabrück – Joana Dirkes kam zurück nach Osnabrück

Osnabrück immer im Herzen

„Als ich nach Osnabrück zurückkam, hatte ich sofort das angenehme Gefühl: Jetzt fügt sich alles. Es ist einfach sehr schön, wieder hier zu sein“, sagt Joana Dirkes. Sie ist gebürtige Osnabrückerin und seit April 2022 hier auch wieder zuhause – nach einer längeren Pause. Denn schon als Kind zog sie mit ihren Eltern ins 25 Kilometer entfernte Ibbenbüren. Über Stationen in New York, Vechta und Kassel fand sie schließlich den Weg zurück in ihren geliebten Geburtsort, den sie über all die Jahre stets im Herzen hatte.

It's a match: Joana Dirkes und Osnabrück - das passt einfach zusammen.
It's a match: Joana Dirkes und Osnabrück - das passt einfach zusammen.

Nach dem Abitur verließ Joana Dirkes das münsterländische Ibbenbüren und ging für ein Au-Pair-Jahr nach New York. Dass der Big Apple und Städte dieser Größenordnung dauerhaft nicht für sie in Frage kommen würden, war für sie schnell klar. „Aufregender, größer und lauter geht es kaum, aber ein Ort zum Leben ist das für mich nicht“, befand die gebürtige Osnabrückerin und probierte zunächst ein Kontrastprogramm. Für ein Studium der Geografie, Wirtschaft und Ethik (Social Business) ging sie nach der Rückkehr aus Amerika ins Südoldenburgische nach Vechta. Die 30.000-Einwohnerstadt nördlich von Osnabrück gefiel ihr immerhin so gut, dass sie für drei Jahre dort blieb und hier die Basis für ihre heutige Tätigkeit als Consultant im Bereich Nachhaltigkeit legte.

Lila-weiße Liebe

Zum Masterabschluss dann nochmal ein Ortswechsel, dieses Mal nach Kassel. Doch auch das konnte nicht von langer Dauer sein, denn nach wie vor schlug Joanas Herz für Osnabrück – und lila-weiß. Denn schon seit ihrer Kindheit ist sie mit dem VfL Osnabrück eng verbunden, hat immer schon alle zwei Wochen die Heimspiele an der Bremer Brücke zusammen mit ihrem Vater besucht und sagt von sich selbst: „Ich wurde von klein auf lila-weiß erzogen!“

Nach einem Abstecher während des Masterstudiums bei VW in Kassel war schließlich klar: Die lila-weiße Liebe zur Heimatstadt war stärker und die Stelle bei Hellmann Process Management im Osnabrücker Wissenschaftspark schien wie für sie gemacht. Joana Dirkes packte die Koffer und machte sich auf die Reise zurück zu ihren Wurzeln. Seit Oktober 2020 ist sie beruflich wieder in der Stadt an der Hase, seit April 2022 lebt sie nun auch wieder hier und sagt: „Das bleibt’s jetzt auch langfristig“.

Die Osnabrücker Altstadt ist einer der Leblingsorte von Joana Dirkes in der Friedensstadt an der Hase.
Die Osnabrücker Altstadt ist einer der Leblingsorte von Joana Dirkes in der Friedensstadt an der Hase.

Dörflicher Charme und städtisches Flair

Natürlich ist ihr neues Zuhause nicht weit vom VfL-Stadion entfernt, so dass die Dauerkartenbesitzerin auch zu Fuß schnell an der geliebten Bremer Brücke ist. Für sie ohnehin ein besonderes Merkmal des VfL: „Dass das Stadion so zentral liegt und von überall schnell erreichbar ist, macht diesen Verein auch ganz besonders nahbar“, findet die 26-Jährige. Die kurzen Wege in der Friedensstadt sind aber ohnehin ein klarer Pluspunkt in ihren Augen.

„Man trifft fast immer Bekannte, wenn man unterwegs ist, alles ist angenehm überschaubar. Und gleichzeitig gibt es viele Restaurants, eine Altstadt mit fast dörflichem Charme und all das gepaart mit echtem Stadtflair. Und alles, worauf ich in meiner Freizeit Lust habe, finde ich hier in unmittelbarer Nähe“, sagt Joana Dirkes über ihre neue, alte Heimat.

Die Zeit hier genießt sie besonders gerne in Cafés in der Innenstadt beim Plaudern mit Freunden, bei einem Spaziergang im Grünen im Widukindland, am Rubbenbruchsee oder bei einer Live-Übertragung im Grünen Jäger. Oder natürlich dort, wo das Herz schlägt: im Stadion an der Bremer Brücke.